Drum-Workshop

Die Begriffe Drum-Workshop und Drum-Clinic werden hierzulande leider sehr oft synonym verwendet, haben jedoch voneinander abweichende Bedeutungen und sind somit nicht das Gleiche. Dies führt dann natürlich zu unterschiedlichen Vorstellungen oder Erwartungen und somit zu Mißverständnissen.

Was wäre überhaupt unter einem Workshop „richtig“ zu verstehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Workshop

Allgemein betrachtet ist ein Workshop einem Seminar ähnlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seminar

Im Gegensatz zum Clinic steht hier für ALLE das Lernen und Lehren im Mittelpunkt. Es setzt voraus, dass die Dozenten über möglichst gute pädagogische Kompetenzen und Erfahrung verfügen. Ein wichtiges Merkmal stellt außerdem die aktive Teilname am Unterricht dar. Im Workshop spielen und üben die Teilnehmer neu Gelerntes selbst am Instrument, wodurch sich der Lehrinhalt besser einprägen kann und ein höherer Lerneffekt entsteht.

Durch das aktive Element der Workshops begrenzt sich natürlich auch die Zahl der Teilnehmer und eine (Vor-)Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr richtet sich nach der Dauer des Workshops. Die von Wolfgang Klausner gehaltenen Workshops sind letztlich eher mit Seminaren (interaktive Vertiefung von Wissen in einer kleineren Gruppe) vergleichbar, als mit Clinics. Clinics sind explizit dann auch als solche bezeichnet.

“Bei meinen Workshops habe ich den Anspruch, dass jeder nicht nur etwas für sein Spiel wichtiges erfährt, sondern es nachher auch noch weiß und vor allem mehr kann. Es wird also eigentlich immer viel gespielt. So kann man die Techniken einstudieren und gleich üben.“ Infos hierzu auch hier:  https://drum.coach/workshops/allg-workshop-infos/

In der Regel besteht der Workshop von Wolfgang Klausner zu 50% aus Praxis, wo an mehreren DrumSets in entspannter und geduldiger Atmosphäre gemeinsam und Schritt für Schritt Neues angeeignet und trainiert wird. So kann jeder Teilnehmer am Ende neues Können aufweisen und hat das Rüstzeug für Weiteres, was jedem in seinem Spiel am Instrument voranbringt.

Dies ist nicht selbstverständlich. Bei manchen (Lehr-)Veranstaltungen können die Teilnehmer nur am Pad spielen (wie oft bei Master-Classes), was bei Wolfgang Klausner nicht der Fall ist. Was auch oft vorkommt: Besucher eines interaktiven Drum-Konzerts im Sinne eines „Clinics“ wissen im Anschluss an ein solches oft lediglich was sie selbst (noch) nicht spielen können und fragen sich unweigerlich, ob sie jemals so gut werden können…nach einem Workshop von Wolfgang Klausner muss sich das niemand fragen.

Oft wird einfach alles als Workshop bezeichnet, obwohl ein Workshop eigentlich am ehesten noch einer Masterclass (http://en.wikipedia.org/wiki/Master_class) entsprechen würde, ohne den hohen Anspruch eines Spiellevels an die Teilnehmer zu haben.