Jazz-Drumming

Aktuelle Termine und allgemeine Infos zu Workshops findest du >hier<

Jazz-Drumming I
  • Teil A: Basic Patterns, Phrasierungen, Strukturen, typische Stilmerkmale
  • Teil B: Comping & Improvisationskonzepte

Vorausgesetzt wird Noten lesen, erste Erfahrungen mit Triolen oder 12/8-Spielweisen und Shuffle.

Jazz-Drumming II
  • Modern Jazz, Advanced Comping, Phrasing
  • Advanced Coordination & Techniques

Jeder Teilnehmer erhält das Vorab-Skript zu Jazz-Drumming, welches ab November 2015 offiziell veröffentlicht wird.

Für Schlagzeuger, die in der Rock- und Popmusik bereits mit dem Spielen von Drum-Beats und -Fills Erfahrungen haben, gibt es meist bei der Herangehensweise von Jazz Spielen viele unnötige Missverständnisse (durch z.B. Halbwissen) oder Mysterien. Obwohl zumindest traditioneller Jazz und Swing technisch oft gar nicht so schwer erscheint, gelingt es meist nicht ähnlich überzeugend wie in der Popmusik zu klingen. Oft handelt es sich um eine Art Teufelskreis, der durch die richtige Anleitung relativ schnell durchbrochen werden kann. Das was Swing-Drumming meist ausmacht wird oft gar nicht wahrgenommen. Dies ist nämlich meist weniger technischer Natur, sondern vielmehr musikalischer/stilistischer. Stattdessen wird vieles Bewegungstechnisch und musikalisch so umgesetzt, wie man es von Popmusik kennt, jedoch funktioniert Jazz eigentlich sehr oft etwas anders. Das beginnt schon mit den unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten. Generell Festhalten an Gewohnheiten und Dogmen, bzw. was z.B. im Rock üblich und wichtig ist, klingt im Jazz oft unmusikalisch und umgekehrt. Das betrifft weniger Patterns, sondern vor allem wie die einzelnen Instrumente am DrumSet gespielt werden und ihre einzelnen Funktionen, die jeweils anders sind. Neben Comping sind dabei Phrasierung, Dynamik, Improvisation und Kommunikation von großer Bedeutung.  Um anstatt Verwirrung bzgl. „richtig“ und „falsch“ Klarheit und ein möglichst großes Gesamtbild und Gesamtverständnis zu erlangen, wird in diesem Tutorial alles Schritt für Schritt angegangen und durchleuchtet. Typische „Fehler“ müssen dann erst gar nicht entstehen oder mühsam ausgemerzt werden.